istockphoto-90852736-170667a-min

Urlaub ohne Tier-Leid

In vielen Urlaubsländern werden Aktivitäten wie Elefanten-, Kamel- und Eselreiten, Delfin – und Okra Shows, Fotos mit Wildtieren angeboten, welche Qualen die Tiere deswegen leiden ist vielen nicht bewusst.

Elefantenreiten

Elefanten sind soziale und intelligente Herdentiere, sie legen am Tag 10-25 Kilometer zurück. Damit Touristen auf ihnen reiten können, brechen ihre Besitzer ihren Willen mit Gewalt. Schon kurz nach der Geburt werden die Babys ihren Müttern entrissen, angekettet und mit Elefantenhaken, einen Stock an dessen Ende sich ein spitzer Metallhaken befindet, auf ihren empfindlichsten Körperteilen brutal misshandelt. Auf der Jagd nach ihnen töten die Wilderer bis zu fünf erwachsenen Tiere, die ihren Nachwuchs schützen wollen.

Nach der Trennung schreien Elefantenkinder bis zu zwei Wochen lang verzweifelt nach ihren Müttern, die in weiter Ferne angekettet werden. Selbst nach der monatelangen Dressur schlägt der Elefantenführer den sensiblen Rüsseltieren mit dem Elefantenhaken auf ihre empfindlichsten Körperteile, um sie für den Ritt gewaltsam zu trainieren. Wenn sie nicht gebraucht werden, stehen sie in der Regel stundenlang angebunden Tag und Nacht an einer kurzen Kette.

Fotos mit Wildtieren

Fotos mit niedlichen Wildtierbabys wie Tiger oder Löwen sind sehr beliebt, auch diese Tierbabys werden ihren Müttern schon im Babyalter weggenommen und in enge kahle Einzelkäfige mit Betonboden gesperrt und ihr Leben lang angekettet. Die putzigen Fotos sind eine Qual für die Tiere, die unter Angst von Foto zu Foto gereicht werden, sie sind dabei Stress und Misshandlungen ausgesetzt.  

Die Einsamkeit, die Enge und der Stress machen viele Tiere krank und sie entwickeln sichtbare Verhaltensstörungen.

Löwen werden dafür zu Tausenden auf Farmen gezüchtet.

Werden junge Löwen und Tiger zu groß, um mit ihnen für Fotos auf Kuschelkurs zu gehen, kommen sie an die Leine.

Wie Hunde dürfen Besucher sie dann eine Runde führen, damit die Tiere so zahm werden, werden sie oft unter Drogen gesetzt, geschlagen und in Ketten gelegt.

Oder sie werden in Gehege gesperrt und Trophäen Jägern zum Abschuss präsentiert, oft werden sie auch getötet, um die Körperteile der ausgewachsenen Tiere für die Verwendung in der TCM zu nützen.

Dressierte Affen 

Affen sind uns sehr ähnlich und werden gewaltsam zu menschlichem Verhalten gezwungen. Die Jungtiere werden ihren Müttern entrissen und mittels verschiedener Schmerzmethoden, mit Bambusstöcken und Herdplatten sowie Nahrungs- und Flüssigkeitsentzug gefügig gemacht Sie müssen in Kostümen aufrecht gehen und Fahrradfahren, um Touristen zu begeistern. Dabei liegen die Tiere in Ketten, die mit der Zeit ins Fleisch einschneiden und sie schwer verletzen, auch ihr Bewegungsapparat leidet, da dieser nicht für das aufrechte Gehen gedacht ist. Ihnen werden oftmals die Zähne gezogen oder abgeknipst, damit sie die Touristen nicht verletzten können.

Kobra-Kuss

Eine neue Touristen-Attraktion der Schlangenbeschwörer ist der „Kuss der Kobra“. Damit Touristen die Tiere ohne Gefahr küssen können, wird die Giftdrüse abgeklemmt oder gewaltsam entfernt. Viele Schlangen infizieren sich danach oder sterben am Eingriff.

Delfin Orca Shows

Dressierte Delfine und Orcas springen zur Show durch Reifen und ziehen Tierpfleger durchs Wasser, das zu dauerhaften Schädigungen und Verletzungen führen kann, sie sind ständig dem Lärm von Musik und Applaus ausgesetzt. In Delfinarien leben die sensiblen hochintelligenten Meeressäugern meist in kleinen flachen Betonbecken, nicht größer als ein Gartenpool. Durch die geringe Wassertiefe bekommen sie leicht einen Sonnenbrand, das Chlorwasser führt zu Hautausschlägen Sie können in keiner Weise ihren natürlichen Bewegungsabläufen nachgehen, da sie nur im Kreis schwimmen können. Das führt zu psychisch und physischen Krankheiten. Tausende Wale und Delfine sterben in den Aquarien. Die Tiere vereinsamen in Gefangenschaft. Das schwächt ihr Immunsystem, was wiederum zu Krankheiten wie Lungenentzündungen, Magengeschwüren und Blutvergiftungen führt, an denen die Tiere schließlich verenden. Es sind sogar Fälle von Selbstmord bei Delfinen bekannt, bei denen die Tiere einfach bewusst aufhören zu atmen.

Eselreiten

Santorini ist eine malerische Insel in Griechenland, die mit ihren weißen Häusern und vielen Treppen immer mehr Touristen anlockt. Oft werden Esel für den Transport verschiedener Dinge benutzt. Bis zu fünfmal täglich wanken sie die mehr als 500 Stufen hinauf. Auch Touristen können sich im Hafen auf einen Eselsrücken schwingen und sich den Weg hochtragen lassen. Die Esel bekommen Wunden vom Sattel und Zaumzeug und schädigen ihre Rücken, da sie eigentlich nur 50 Kilogramm tragen können und viele der Reiter zu schwer sind für die Esel.

Außerdem bekommen sie nicht genug Wasser, keine Pausen und sind den ganzen Tag großer Hitze ausgesetzt, oft sind sie so erschöpft, dass sie nicht mehr aufstehen können.  

Die Esel, die die Touristen den Berg hoch transportieren, werden mit Stöcken und Peitschen angetrieben, die Urlauber rammen ihnen die Fersen in die Flanken, um sie zum Gehen zu bewegen.

Wenn sie nicht mehr können oder zu alt sind, werden sie einfach ausgesetzt oder sogar von einer Klippe gestoßen.

Kamelreiten

In Ägypten werden schaulustige Touristen auf Kamelen zu den Pyramiden befördert. Sie leiden während sie auf den nächsten Kunden warten in der unerträglichen Hitze. Schatten und Wasser gibt es nicht.

Auf sogenannten Kamelmärkten wo sie angeboten werden, schlagen Verkäufer auf sie ein, damit sie sich vor potenziellen Kunden niederknien.

Ununterbrochene Arbeit steht dann für die Kamele auf dem Tagesplan, dafür werden sie geschlagen und gepeitscht damit sie gehorchen und nicht in der Hitze einknicken oder ermüden.

Wenn sie nicht mehr fit genug sind schickt man sie direkt zum Schlachter.

Es gibt viele immer neue Attraktionen, bei denen mit Tieren Geld verdient wird, die einzige Möglichkeit das nicht zu unterstützen, ist sie nicht zu nützen!

BEITRAG TEILEN

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on print
Share on email